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Kellerabdichtung von Außen

Bauwerksabdichtungen
Hochwertig genutzte Keller müssen dauerhaft gegen Feuchtigkeit aus dem Erdreich geschützt sein. Die Anforderungen an die Abdichtung richten sich nach der Feuchtebelastung. Die im August 2000 veröffentlichte Neufassung von DIN 18195 - 4 stuft die Lastfälle der Feuchtebelastung neu ein. Sie unterscheidet jetzt zwischen Bodenfeuchtigkeit, nichtstauendem Sickerwasser, vorübergehend aufstauendem Sickerwasser und drückendem Wasser. Zusätzlich nimmt sie kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtungen sowie kalt selbstklebende Abdichtungsbahnen auf.

 
Bodenfeuchtigkeit u. nichtstauendes Sickerwasser
Dieser Lastfall ist anzunehmen, wenn das Baugelände bis zu ausreichender Tiefe unter der Fundamentsohle und auch das Verfüllmaterial der Arbeitsräume aus nichtbindigen Böden (Sand, Kies, Splitt) besteht . Feuchtigkeit versickert ohne Aufstau. Um Schichten- u. Hangwasser sicher abzuführen, ist bei bindigem Boden eine Dränage nach DIN 4095 erforderlich . Deren Funktionsfähigkeit muss auf Dauer sichergestellt sein. Diese Regelung ist neu, denn in der alten Fassung der Norm wurde einer Dränage nicht zugestanden, langfristig diesen Lastfall zu gewährleisten.

 
Drückendes Wasser
Ohne funktionierende Dränage ist bei Hang- oder Schichtenwasser von zeitweilig aufstauenden Sickerwasser auszugehen . Randbedingung sind * Gründungstiefen bis 3,0 m unter Geländeoberkante * Unterkante Kellersohle mindestens 0,3 m über dem langfristig beobachteten Grundwasserstand. Steht das Gebäude dauernd im Grundwasser, bestimmt der Lastfall "von außen drückendes Wasser" das Abdichtungssystem . Unabhängig von Gründungstiefe, Eintauch- und Bodenart, gilt er nicht nur bei Grundwasser, sondern auch bei Schichtenwasser und stauendem Sickerwasser.

 
Abdichtungssysteme
Für die Abdichtung gemauerter Keller im Wohnungsbau sind kunststoffmodifizierte Bitumen-Dickbeschichtungen, kalt selbstklebende Bitumenbahnen und verschiedene Varianten von heiß verklebten Bitumenbahnen üblich. Bei drückendem Wasser sind Abdichtungen mit heiß verklebten Bitumenbahnen ("schwarze Wanne") eine Alternative zur "weißen Wanne" aus wasserundurchlässigem Beton. Da DIN 18195 jetzt alle Abdichtungssysteme regelt, endet die Rechtsunsicherheit, ob in DIN 18195 nicht geregelte Produkte den anerkannten Regeln der Technik entsprechen. Bauunternehmer können damit unbedenklich kunststoffmodifizierte Bitumen-Dickbeschichtungen einsetzen.

 
Kunststoffmodifizierte Bitumen-Dickbeschichtungen
Bitumen Dickbeschichtungen sind für die Lastfälle Bodenfeuchtigkeit (bei bindigen Böden mit Dränage) und zeitweilig anstauendes Sickerwasser zulässig. Der Auftrag erfolgt durch Spachteln oder Spritzen. Um eine gleichmäßige Schichtdicke zu gewährleisten, ist das Material ist in zwei Arbeitsgängen aufzutragen. Die Trockenschichtdicke muss im Lastfall Bodenfeuchtigkeit 3 mm, bei zeitweilig anstauendem Sickerwasser 4 mm betragen. Bei zeitweilig anstauendem Sickerwasser ist auf die erste Lage ein Gewebe einzuarbeiten.

 
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